Zwischenfazit des ersten Semesters – Studieren mit Kind

Die erste Prüfungsphase mit Baby liegt nun hinter mir. Und was soll ich sagen? Schon jetzt habe ich viel dazugelernt und könnte zu diesem Zeitpunkt schon sagen, was ich in der kommenden Klausurenphase anders machen würde. Erfahrung lehrt ja bekanntlich am besten.

Was das Geburtstiming angeht, hatten wir unitechnisch Riesenglück, da Jo am Ende der Semesterferien zur Welt kam. Das bedeutet, dass ich vor der Geburt noch ein paar Dinge auf der Uni-To-do-Liste abhaken konnte. Dazu gehörten unter anderem eine schriftliche Klausur, viele Referate und ganz am Ende eine mündliche Prüfung. Da war ich ungefähr in der 32. Schwangerschaftswoche. Kugelrund saß ich in der Prüfung. Diesen Tag werde ich wohl nie vergessen.

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Das Leben mit Baby – Vorstellung vs. Realität

 

Abrufbereitschaft

Im Grunde hat man als Mama 24/7 Bereitschaft. Ohne wirkliche Pause. Irgendwie war es mir vor dem Jo nicht möglich, mir diese Abrufbereitschaft zu vergegenwärtigen. Wie auch, denn jetzt ist mir klar, dass man das nur verstehen kann, wenn man Mutter ist. Da kann man sich vorher noch so viele Gedanken machen, manche Dinge erfährt man eben erst, wenn man mitten drin steckt. Deswegen fällt es mir auch sichtlich schwer, das mit der Bereitschaft in Worte zu fassen, da es eher ein Gefühl ist. Gefühle sind manchmal eben schwer zu beschreiben. Es ist fast so, als würde man die ganze Zeit denken, dass man was vergessen hat.

Man ist irgendwie immer im Modus der Abrufbereitschaft

Kann man das mit einem Arzt vergleichen, der immer Bereitschaftsdienst hat? Der Pieper hängt Tag und Nacht am Hosensaum und die Batterien gehen niemals leer. Es gibt Tage, ja, da würde ich gerne meinen imaginären Pieper gerne einfach mal ausstellen. Nur für einen Tag.

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Bin ich überfordert? Selbstzweifel einer Mutter

 

Eine Woche voller Selbstzweifel geht zu Ende. Eine Woche, in der ich mich in der Mutterrolle in Frage gestellt habe. Eine Woche, in der ich mich alleine gefühlt habe. Eine Woche mit wenig Schlaf und vielen Tränen.

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„Oh nein, sie bloggt!“ – Wieso, weshalb, warum?

Was? Wie jetzt? Bloggen? Ernsthaft? Muddibloggs gibt es doch en masse. Das ist also absolut nichts  Neues. Könnte nur peinlich werden, wenn sich niemand dafür interessiert. Und irgendwie ist es ja auch möchtegernmäßig. Was werden die sagen, die mich kennen?

Das ist ein Teil jener Gedanken, die mir seit Wochen durch den Kopf schwirrten. Aber jetzt mal von Anfang an:

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„Der Hat bestimmt nen Wachstumsschub“ – Die ewige Suche nach dem Grund

 

 

„Er schläft momentan total schlecht.“ 

„Der zahnt bestimmt!“

Laut den Meinungen anderer Leute zahnt der Jo übrigens seit 6 Monaten.

„Seit Wochen ist er unglaublich anhänglich.“

„Der is‘ bestimmt im 7. Wachstumsschub! Das haben die mit 40 Wochen!“

Wer zur Hölle merkt sich eigentlich, wie viele WOCHEN alt sein Kind ist?

Wenn ich noch einmal das Wort „Wachstumsschub“ höre, bekomme ich n Schreikrampf. Wirklich. Warum machen Neu-Muddis das? Immer nach Gründen zu suchen. Für ALLES. „„Der Hat bestimmt nen Wachstumsschub“ – Die ewige Suche nach dem Grund“ weiterlesen