Mein jahrelanger Kampf gegen den kreisrunden Haarausfall

 

 

Seit meinem 16. Lebensjahr leide ich am kreisrunden Haarausfall, auch Alopecia Areata genannt. Eines Tages war sie einfach da. Eine münzgroße, kahle Stelle auf meinem Kopf. An den genauen Krankheitsverlauf zu dieser Zeit kann ich mich leider nicht mehr richtig erinnern. Alles ist verschwommen. Verdrängt. Ich glaube, dass diese Stelle ungefähr genauso schnell wieder verschwunden ist, wie sie auftauchte.

Nach ein paar Monaten tauchte allerdings wieder eine Stelle auf, die diesmal größer war als zuvor. Diesmal wollten sich meine Eltern und ich ärztlichen Rat einholen.

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Kein Wort ist gut genug für dich – Ein Brief an meinen Sohn

 

 

Lieber Jo,

du bist zehn Monate in mir gewachsen, mein Körper hat dich auf die Welt gebracht. Den Tag deiner Geburt werde ich niemals vergessen. Ich bin sehr froh, dass ich sagen kann, dass das eines der schönsten Erlebnisse meines Lebens war.

Und dann warst du da. Lagst dort auf meiner Brust in dem weißen Handtuch und hast ganz leise gewimmert. Ich hab dir immer wieder das Gesicht gestreichelt. Ich war überwältigt von dir und habe die ganze Zeit nur gedacht, wie schön du doch bist.

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Über Rapsöle und Babybrei-Kühltaschen – Müttergespräche

Szenerie Pekip-Kurs. Man unterhält sich über kaltgepresste Rapsöle für Babynahrung.

„Welches Baby-Beikost-Öl hast du denn?“

„Häh?“

„Also ich hab ja gehört, die raffinierten Öle sind am besten für die Kleinen. Die Kaltgepressten enthalten zu viele Schadstoffe. Hast du kaltgepresstes oder raffiniertes Öl?“

„Ähm. Ja, also da müsste ich jetzt nachgucken, weil… Äääh.“

Jetzt werden einige geschockt sein: Ich habe mir noch NIEMALS Gedanken über kaltgepresste Bio-Baby-Beikost-Öl gemacht.  „Über Rapsöle und Babybrei-Kühltaschen – Müttergespräche“ weiterlesen

Ich kann nicht mehr – Wie das Baby-Schlafdefizit mich an den Rand der Depression brachte

23. Mai 2017
02:47 Uhr

Um diese Uhrzeit befinden sich die meisten Menschen in der sogenannten Tiefschlafphase. Ich hingegen, stehe im Schlafzimmer mit meinem gerade geborenen Sohn auf dem Arm und weine. Ich muss mein Schluchzen unterdrücken, denn schließlich wird Jo sonst wach. Es tut weh im Hals. Jo ist jetzt bereits das vierte Mal wach diese Nacht. Mittlerweile laufe ich die siebte Runde durchs Zimmer, aber Jo ist immer noch unruhig. Er kann nicht in den Schlaf finden. Nach weiteren dreißig Minuten lege ich ihn vorsichtig in das Beistellbett. Es scheint geklappt zu haben. Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel. Danke, lieber Gott.

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Zwischenfazit des ersten Semesters – Studieren mit Kind

Die erste Prüfungsphase mit Baby liegt nun hinter mir. Und was soll ich sagen? Schon jetzt habe ich viel dazugelernt und könnte zu diesem Zeitpunkt schon sagen, was ich in der kommenden Klausurenphase anders machen würde. Erfahrung lehrt ja bekanntlich am besten.

Was das Geburtstiming angeht, hatten wir unitechnisch Riesenglück, da Jo am Ende der Semesterferien zur Welt kam. Das bedeutet, dass ich vor der Geburt noch ein paar Dinge auf der Uni-To-do-Liste abhaken konnte. Dazu gehörten unter anderem eine schriftliche Klausur, viele Referate und ganz am Ende eine mündliche Prüfung. Da war ich ungefähr in der 32. Schwangerschaftswoche. Kugelrund saß ich in der Prüfung. Diesen Tag werde ich wohl nie vergessen.

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Das Leben mit Baby – Vorstellung vs. Realität

 

Abrufbereitschaft

Im Grunde hat man als Mama 24/7 Bereitschaft. Ohne wirkliche Pause. Irgendwie war es mir vor dem Jo nicht möglich, mir diese Abrufbereitschaft zu vergegenwärtigen. Wie auch, denn jetzt ist mir klar, dass man das nur verstehen kann, wenn man Mutter ist. Da kann man sich vorher noch so viele Gedanken machen, manche Dinge erfährt man eben erst, wenn man mitten drin steckt. Deswegen fällt es mir auch sichtlich schwer, das mit der Bereitschaft in Worte zu fassen, da es eher ein Gefühl ist. Gefühle sind manchmal eben schwer zu beschreiben. Es ist fast so, als würde man die ganze Zeit denken, dass man was vergessen hat.

Man ist irgendwie immer im Modus der Abrufbereitschaft

Kann man das mit einem Arzt vergleichen, der immer Bereitschaftsdienst hat? Der Pieper hängt Tag und Nacht am Hosensaum und die Batterien gehen niemals leer. Es gibt Tage, ja, da würde ich gerne meinen imaginären Pieper gerne einfach mal ausstellen. Nur für einen Tag.

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Bin ich überfordert? Selbstzweifel einer Mutter

 

Eine Woche voller Selbstzweifel geht zu Ende. Eine Woche, in der ich mich in der Mutterrolle in Frage gestellt habe. Eine Woche, in der ich mich alleine gefühlt habe. Eine Woche mit wenig Schlaf und vielen Tränen.

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„Oh nein, sie bloggt!“ – Wieso, weshalb, warum?

Was? Wie jetzt? Bloggen? Ernsthaft? Muddibloggs gibt es doch en masse. Das ist also absolut nichts  Neues. Könnte nur peinlich werden, wenn sich niemand dafür interessiert. Und irgendwie ist es ja auch möchtegernmäßig. Was werden die sagen, die mich kennen?

Das ist ein Teil jener Gedanken, die mir seit Wochen durch den Kopf schwirrten. Aber jetzt mal von Anfang an:

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