Kein Wort ist gut genug für dich – Ein Brief an meinen Sohn

 

 

Lieber Jo,

du bist zehn Monate in mir gewachsen, mein Körper hat dich auf die Welt gebracht. Den Tag deiner Geburt werde ich niemals vergessen. Ich bin sehr froh, dass ich sagen kann, dass das eines der schönsten Erlebnisse meines Lebens war.

Und dann warst du da. Lagst dort auf meiner Brust in dem weißen Handtuch und hast ganz leise gewimmert. Ich hab dir immer wieder das Gesicht gestreichelt. Ich war überwältigt von dir und habe die ganze Zeit nur gedacht, wie schön du doch bist.

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Das Leben mit Baby – Vorstellung vs. Realität

 

Abrufbereitschaft

Im Grunde hat man als Mama 24/7 Bereitschaft. Ohne wirkliche Pause. Irgendwie war es mir vor dem Jo nicht möglich, mir diese Abrufbereitschaft zu vergegenwärtigen. Wie auch, denn jetzt ist mir klar, dass man das nur verstehen kann, wenn man Mutter ist. Da kann man sich vorher noch so viele Gedanken machen, manche Dinge erfährt man eben erst, wenn man mitten drin steckt. Deswegen fällt es mir auch sichtlich schwer, das mit der Bereitschaft in Worte zu fassen, da es eher ein Gefühl ist. Gefühle sind manchmal eben schwer zu beschreiben. Es ist fast so, als würde man die ganze Zeit denken, dass man was vergessen hat.

Man ist irgendwie immer im Modus der Abrufbereitschaft

Kann man das mit einem Arzt vergleichen, der immer Bereitschaftsdienst hat? Der Pieper hängt Tag und Nacht am Hosensaum und die Batterien gehen niemals leer. Es gibt Tage, ja, da würde ich gerne meinen imaginären Pieper gerne einfach mal ausstellen. Nur für einen Tag.

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